Fachtagungen


Anmeldung

Sie können sich ab dem 1. Januar 2019 für die Fachtagungen anmelden. Die Anmeldung zu den Fachtagungen ist nur per E-Mail möglich. Bitte beachten Sie, dass pro Teilnehmer und Veranstaltung eine Teilnahmegebühr von 20 Euro - Ausnahmen stehen bei der jeweiligen Veranstaltung - erhoben wird, die nicht zurückerstattet werden kann. Die Benennung eines Ersatzteilnehmers ist jedoch möglich. Auch Reisekosten können nicht erstattet werden.

Bitte nutzen Sie zur Anmeldung den Anmeldebogen (Word-Dokument, 30 KB). Sie können das Formular am Bildschirm ausfüllen und anschließend als Anhang per E-Mail an fachtag@ifp.bayern.de versenden. Bitte verwenden Sie immer nur einen Bogen pro Person. Sie erhalten dann eine Zahlungsaufforderung per Rückantwort. Eine endgültige Anmeldung erfolgt erst nach Zahlungseingang.


Veranstaltungsort

Soweit nicht anders vermerkt, finden die Fachtagungen am IFP im Eckbau Süd in der Winzererstraße 9, 80797 München, statt.
Sie erreichen uns ab dem Hauptbahnhof

  • mit der U2 Richtung Feldmoching, Station Josephsplatz, dann weiter mit der Buslinie 153 oder 154 Richtung Ackermannbogen, Haltestelle Infanteriestraße Süd
  • mit den Straßenbahnlinien 20, 21, 22, Richtung Moosach, Haltestelle Hochschule.

Eine genaue Anfahrtsbeschreibung finden Sie auch hier

Fachtagungen 2019

IFP-Fachtagungsreihe: Der Qualitätskompass – Interaktionsqualität in Kindertageseinrichtungen sichtbar machen und weiterentwickeln LEIDER BEREITS AUSGEBUCHT

Gelungene Interaktionen sind in der frühen Kindheit für die Bildungsprozesse bedeutsam und stärken Kinder maßgeblich in ihrer Entwicklung. In Kindertageseinrichtungen kommt es daher vor allem auf eine gute Beziehungs- und Interaktionsqualität zwischen pädagogischen Kräften und Kindern sowie deren Eltern an. Im Rahmen der Fachtagungsreihe wird anhand konkreter Interaktionsbeispiele veranschaulicht, woran effektive Interaktionen im Kita-Alltag zu erkennen sind und wie sie selbst in herausfordernden Situationen gelingen können.

Ziel der Fachtagungsreihe ist es, gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Merkmale und die Bedeutung gelingender Interaktionen im Kita-Alltag zu reflektieren. Grundlage hierfür wird die 2018 vom IFP online veröffentlichte Erprobungsversion des PQB-Qualitätskompasses sein. Dementsprechend widmet sich jeder Fachtag vertieft einem der insgesamt vier Blickwinkel zur Interaktionsqualität.

Die Fachtagungsreihe besteht aus vier Fachtagen. Ein Zertifikat erhält, wer alle vier Module besucht hat.

Zielgruppen: Fachberatung, Qualitätsbeauftragte der Träger, Lehrkräfte in Aus-, Fort-, Weiterbildung

Teilnehmerzahl: 25 Personen (nur mit verbindlicher Anmeldung)

5. April 2019: Blickwinkel I – Wertschätzende Atmosphäre

Fachtag I: Freitag, 5. April 2019 – 10.00 bis 16.00 Uhr

BlickwinkeI I: Wertschätzende Atmosphäre

Dieser Fachtag nimmt die Voraussetzungen für Wohlbefinden und Lernmotivation von Kindern in den Blick und arbeitet heraus, was es bedeutet, die Kinder emotional und sozial zu unterstützen, ihre individuellen Bedürfnisse wahrzunehmen und feinfühlig zu beantworten.

Referentinnen: Dr. Monika Wertfein, Anita Kofler

15. Mai 2019: Blickwinkel II – Differenzierte Lernumgebung

Fachtag II: Mittwoch, 15. Mai 2019 – 10.00 bis 16.00 Uhr

Blickwinkel II: Differenzierte Lernumgebung

Dieser Fachtag veranschaulicht u.a. vor dem Hintergrund der international verbrieften Kinderrechte, wie die Lernumgebung und die Begleitung der Bildungsprozesse im pädagogischen Alltag möglichst differenziert, flexibel und offen auf die unterschiedlichen Interessen, Kompetenzen und Perspektiven der Kinder ausgerichtet werden können.

Referentinnen: Dr. Monika Wertfein, Eva Reichert-Garschhammer

9. Juli 2019: Blickwinkel III – Dialogorientierte Bildungsunterstützung

Fachtag III: Dienstag, 9. Juli 2019 – 10.00 bis 16.00 Uhr

Blickwinkel III: Dialogorientierte Bildungsunterstützung

Dieser Fachtag befasst sich mit der Frage, wie pädagogische Kräfte Interaktionen mit Kindern konkret gestalten können, um ihre Exploration und ihre Neugier zu unterstützen und die Entwicklung ihrer kognitiven und sprachlichen Fähigkeiten bestmöglich anzuregen.

Referentinnen: Dr. Monika Wertfein, Christa Kieferle

9. Oktober 2019: Blickwinkel IV – Kooperative Qualitätsentwicklung

Fachtag IV: Mittwoch, 9. Oktober 2019 – 10.00 bis 16.00 Uhr

Blickwinkel IV: Kooperative Qualitätsentwicklung

Dieser Fachtag geht der Frage nach, wie und unter welchen Voraussetzungen ein kindorientiertes Bildungs- und Qualitätsmanagement in Kindertageseinrichtungen gelingen kann, das sich an den Bedürfnissen und Interessen der Kinder orientiert. Schwerpunkte des Fachtages werden reflektierte und gelingende Interaktionen innerhalb der Organisation von Zeit und Abläufen, des Teams und mit den Familien sein.

Referentinnen: Dr. Monika Wertfein, Stefanie Nestmeier


Weitere Fachtagungen 2019

14. März 2019: Materialien für sprachliche Bildung

14. März 2019 – 10.00 bis 16.00 Uhr

Materialien für sprachliche Bildung

Auf dem Fachtag werden neu entwickelte Materialien zur Qualitätsentwicklung im Bereich sprachliche Bildung in Kitas vorgestellt. Teilnehmende können die Materialien aktiv kennenlernen und ihre Einsatzmöglichkeiten spielerisch erproben, reflektieren und diskutieren.

  • Die IFP-Internet-Plattform Fachlich fit mit Filmbeispielen aus dem Kita-Alltag und zusätzlichen Materialien hat das Ziel, Materialien bereitzustellen, um Fachkräfte in diesem Bereich (weiter-) zu qualifizieren.
  • Die als Browser-Version und App verfügbaren „Sprachspiele mit BiSS“ dienen der Auswahl passender Aktivitäten und Spiele im Kita-Alltag basierend auf Beobachtungergebnissen kindlicher Sprachentwicklung.
  • Die Selbstreflexionsapp „SpraBi“ können Fachkräfte nutzen, um ihre sprachlichen Bildungsaktivitäten zu dokumentieren und reflektieren. Sie kann in Fortbildungen eingesetzt werden, um Fortschritte im Blick zu behalten und sichtbar zu machen.
  • Das ressourcenorientierte Feedback-Konzept kann als Werkzeug in der Fort- oder Weiterbildung angewandt werden, um am sprachlichen Interaktionsverhalten von Fachkräften zu arbeiten und es zu verbessern.

Bezug zum BEP: Sprache und Literacy (7.3), Beobachtung von Lern- und Entwicklungsprozessen (8.4.1)
Zielgruppe: Fort- und WeiterbildnerInnen, pädagogische Fachkräfte, Einrichtungsleitungen, Fachberatungen und Interessierte
Referentinnen: Sina Fischer und Dr. Anne-Kristin Cordes
Teilnehmerzahl: max. 25 Personen

27. März 2019: Globales Lernen in der Praxis - Mit Kindern die Welt entdecken

27. März 2019 – 10.00 bis 17:00 Uhr

Globales Lernen in der Praxis – Mit Kindern die Welt entdecken

Globales Lernen ist ein pädagogisches Konzept, das die Fähigkeiten stärkt und fördert, sich in der Weltgesellschaft zu orientieren und verantwortlich zu leben. Damit können wir bereits mit Kindern in der KiTa beginnen.

Globale Themen, wie zum Beispiel die Herstellung von Nahrungsmitteln oder Flucht und Migration sind allgegenwärtig. Kinder stellen im Alltag viele Fragen. Woher kommt der Kakao oder die Ananas? Wie leben Kinder eigentlich in anderen Ländern? Sie stellen Pädagog*innen vor die Herausforderung, diese kindgerecht zu behandeln und die Kinder dabei zu begleiten, „sich ein Bild von dieser Welt“ zu machen.
Wie können globale Zusammenhänge anschaulich und altersgerecht präsentiert sowie zugleich Komplexität und die Fähigkeit in Systemen zu denken vermittelt werden?

Durch die Teilnahme an der äußerst praxisorientierten Fortbildung

  • reflektieren Sie Ihre eigenen Weltsichten und wie diese Ihre pädagogische Haltung und Praxis prägen,
  • lernen Sie globales Lernen als pädagogisches Konzept kennen, das die Fähigkeiten der Kinder fördert, sich in der Weltgesellschaft zu orientieren und verantwortlich zu leben,
  • sammeln Sie Ideen, Kindern globale Zusammenhänge anschaulich und altersgerecht zu präsentieren und ihre Fähigkeit in Systemen zu denken zu entwickeln.

Bezug zu BayBEP und BayBL: Globalisierung und Diversität, Interkulturelles Lernen, Umweltbildung und -erziehung, Nachhaltiges Lernen und Demokratieprinzip, Team als lernende Gemeinschaft
Zielgruppe: Erzieher*innen, pädagogische Fachkräfte, Multiplikator*innen in Fortbildung, Ausbildung und Fachberatung
Tagungsleitung: Dagmar Winterhalter-Salvatore
Referent*innen:  Christoph Steinbrink und Marita Matschke
Teilnehmerzahl: max. 25 Personen

Die Teilnahmegebühr beträgt auch hier 20 Euro, Fahrtkosten sowie die Verpflegungskosten werden jedoch vom Projekt „Eine Welt-Kita: fair und global“ übernommen.

2. April 2019: Wie Videofeedback in der Kita ressourcenschonend und effektiv eingesetzt werden kann – die Arbeit mit dem Konzept „Fachlich fit mit Videofeedback“

2. April 2019 – 10.00 bis 16.00 Uhr

Wie Videofeedback in der Kita ressourcenschonend und effektiv eingesetzt werden kann – die Arbeit mit dem Konzept „Fachlich fit mit Videofeedback“

Im Rahmen dieses Fachtages erhalten Sie die Möglichkeit, ein Konzept kennenzulernen, mit dem Sie frühpädagogischen Fachkräften effektives Feedback zu ihrem sprachunterstützenden Interaktionsverhalten geben können. In der Veranstaltung werden sowohl die professionelle Einschätzung des Interaktionsverhaltens als auch die Umsetzung des Feedbacks im Sinne des Konzepts gemeinsam trainiert. Darüber hinaus können, je nach Bedarf, technischen Aspekte des Feedbacks (z.B. Anfertigen und Schneiden von Videoaufnahmen, online-basierte Umsetzung) thematisiert werden. Um Sie bestmöglich in der Anwendung des Konzepts zu unterstützen, ist es zudem angedacht, dass Sie das Videofeedback nach dem Fachtag in ihrer eigenen Praxis anwenden und gemeinsam mit uns im Anschluss daran ihre Umsetzung in einem individuellen online-basierten Feedbackgespräch reflektieren. 

Das Konzept kann sowohl online-basiert als auch in einem persönlichen Gespräch umgesetzt werden. Die wissenschaftliche Überprüfung des Konzepts hat gezeigt, dass die teilnehmenden Fachkräfte nach dem Feedback die Kinder häufiger und qualitativ hochwertiger sprachlich unterstützt haben (Kappauf, 2018). Das Konzept wurde in Form einer Broschüre veröffentlicht und ist ab Januar 2019 online unter www.ifp.bayern.de kostenfrei verfügbar.

Bezug zum BEP: Sprache und Literacy (7.3), Bildungsprozesse mit Kindern kooperativ gestalten (Ko-Konstruktion; 8.2.1), Kindern zuhören – Kindern Fragen stellen (8.2.4), Kindern Hilfestellung geben (Scaffolding; 8.2.6)
Zielgruppe: alle potenziellen FeedbackgeberInnen (z.B. FortbildnerInnen, Fachberatungen, WissenschaftlerInnen), die bereits Grundkenntnisse in der Sprachunterstützung von Kindern sowie erste Erfahrung in der Beratung haben
Referentinnen: Nesiré Kappauf und Dr. Claudia Wirts
Teilnehmerzahl: 15 Personen

4. April 2019: Entwicklungsbeobachtung mit KOMPIK

4. April 2019 – 10.00 bis 16.00 Uhr

Entwicklungsbeobachtung mit KOMPIK

Der Erfassung und Dokumentation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen kommt in der Kita eine zentrale Bedeutung zu. Beobachtungsbögen bilden eine wichtige Grundlage für eine individualisierte, auf das einzelne Kind abgestimmte pädagogische Planung und können dazu beitragen, pädagogische Erfolge sichtbar zu machen und die Qualität von Angeboten zu sichern. Mit KOMPIK (Kompetenzen und Interessen von Kindern) liegt erstmals ein speziell für den Kita-Bereich entwickelter Einschätzbogen für den Altersbereich zwischen 3,5 und 6 Jahren vor, der einerseits die wesentlichen Bildungsbereiche des BEP abbildet, und andererseits wissenschaftlichen Standards gerecht wird.
Im Rahmen der Veranstaltung werden sowohl die Online- als auch die Papierversion von KOMPIK vorgestellt und die Teilnehmer/innen haben die Gelegenheit, sich mit dem Bogen vertraut zu machen. Dabei wird auf die verschiedenen Auswertungs- und Darstellungsmöglichkeiten der Beobachtungsergebnisse eingegangen und Hinweise zur Interpretation gegeben. Einen Schwerpunkt stellt die praktische Umsetzung von Beobachtungsergebnissen dar. Mit den Teilnehmer/innen wird erarbeitet, wie KOMPIK-Ergebnisse praktisch genutzt werden können: für die pädagogische Planung, für Elterngespräche, für den Austausch mit Kolleginnen, für die Zusammenarbeit mit Schulen und Fachdiensten und für die Weiterentwicklung von Angeboten.

Bezug zum BEP: Beobachtung von Lern- und Entwicklungsprozessen (8.4.1)
Zielgruppen: Pädagogische Fachkräfte, Leitungen, Fachberatungen
Referent: Martin Krause
Teilnehmerzahl: 25 Personen

Diese Fachtagung wird am 24. Oktober 2019 wiederholt.

4. Juli 2019: Methoden der Beobachtung in der Kita - Rahmenbedingungen, Verfahren und Umsetzungsmöglichkeiten

4. Juli  2019 – 10.00 bis 16.00 Uhr

Methoden der Beobachtung in der Kita  - Rahmenbedingungen, Verfahren und Umsetzungsmöglichkeiten

Die Beobachtung von Lern- und Entwicklungsprozessen bildet eine wesentliche Grundlage für das pädagogisches Handeln in Kindertageseinrichtungen. Aussagekräftige Beobachtungsergebnisse vermitteln Einblicke in das Lernen und die Entwicklung von Kindern und helfen die Qualität des pädagogischen Angebotes zu sichern und weiterzuentwickeln.

Die Veranstaltung  fokussiert vor allem auf das Kindergartenalter (3 – 6 Jahre). Es werden die wichtigsten gesetzlichen Rahmenbedingungen, sowie methodische und fachliche Grundsätze für die Beobachtung und Dokumentation kindlicher Entwicklungsprozesse erörtert. Dabei wird auf verschiedene Beobachtungsebenen und typische Beobachtungsfehler eingegangen. Es werden verschiedene Alternativen zum gesetzlich vorgeschriebenen PERIK-Bogen (u.a. Kuno Bellers Entwicklungstabelle, KOMPIK, DESK 3-6) vorgestellt.

Einen Schwerpunkt bildet die praktische Umsetzung von Beobachtungsergebnissen. Es wird ein Modell vorgestellt, wie Beobachtungsergebnisse für die pädagogische Planung konkret genutzt werden können.

Bezug zum BEP: Beobachtung von Lern- und Entwicklungsprozessen (8.4.1)
Zielgruppen: Pädagogische Fachkräfte, Leitungen, Fachberatungen
Referent: Martin Krause
Teilnehmerzahl: 25 Personen

IFP-Fachtagungsreihe TRAM 2019: 17. Oktober sowie 7. & 28. November 2019

IFP-Fachtagungsreihe: TRAM – Übergang in die Schule und Mehrsprachigkeit

Die Akzeptanz der sprachlichen und kulturellen Vielfalt in den Bildungseinrichtungen sowie der alltägliche Umgang mit der gegebenen Heterogenität erfordern die Kompetenz einer berufsbezogenen Selbstreflexion, ein entsprechend theoriegeleitetes Fachwissen zum Erst- und Zweitspracherwerb und zur sprachlichen Bildung der Kinder, ein Fachwissen über Theorien und Konzepte zum Umgang mit Vielfalt im Sinne einer vorurteilsbewussten Erziehung in der Arbeit mit mehrsprachigen Kindern und deren Eltern bzw. Familien. Dieses Wissen ist notwendig, um vor allem an den Schnittstellen der Bildungssysteme, den Bildungsübergängen, mehrsprachige Kinder und deren Eltern professionell unterstützen und begleiten zu können. Der aus dem EU-Kooperationsprojekt „TRAM –Transition and Multilingualism“ entstandene Kurs hat das Ziel, genau diese Kompetenzen zu stärken.

Die Fachtagungsreihe besteht aus drei Teilen. Ein Zertifikat erhält, wer alle drei Module besucht hat - auch wenn diese nicht in einem Jahr besucht wurden.
 

Teil I: 17. Oktober 2019 – 10.00 bis 16.00 Uhr
Modul 1: Vielsprachigkeit und Spracherwerb &
Modul 2: Umgang mit Mehrsprachigkeit

  • Wissen über Erst- und Zweitspracherwerb, Sprachstörungen bei Mehrsprachigkeit
  • Umgang mit Mehrsprachigkeit in Bildungseinrichtungen


Teil II: 7. November 2019 – 10.00 bis 16.00 Uhr
Modul 3: Übergang in Schule und Hort &
Modul 5: Bildungspartnerschaft mit Eltern von mehrsprachigen Kindern

  • verstehen, was ein Bildungsübergang für das Kind und seine Eltern bedeutet
  • ko-konstruktive Kommunikation und Partizipation verstehen und üben
  • Kooperationen entwickeln können, um ein Transitionsprogramm zu entwerfen
  • Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten und einer positiven Einstellung in Bezug auf die Beteiligung von Eltern mit unterschiedlichen Hintergründen im Kindergarten- und Grundschulumfeld
     

Teil III: 28. November 2019 – 10.00 bis 16.00 Uhr
Modul 4: Diversität und interkulturelle Pädagogik

  • das Ich-Bewusstsein erhöhen und andere mit Höflichkeit, Würde und Respekt behandeln, Zuhörer werden und neue Beziehungen und Netzwerke aufbauen
  • mit Eltern: verstehen und verstanden werden
  • interkulturelle Kompetenz entwickeln


Bezug zum BEP: Kinder mit verschiedenem kulturellem Hintergrund – Interkulturelle Erziehung (Kap. 6.2.3), Übergang in die Grundschule (Kap.6.1.3), Sprache und Literacy (7.3), Beteiligung und Kooperation (Kap. 8.3), Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit Eltern (Kapitel 8.3.1.)
Zielgruppen: Pädagogische Fachkräfte, Leitungen, Fachberatung, Lehrkräfte in Aus-, Fort-, Weiterbildung
Referent/in: Christa Kieferle & Wilfried Griebel
Teilnehmerzahl: 20 Personen (nur mit verbindlicher Anmeldung)

24. Oktober 2019: Entwicklungsbeobachtung mit KOMPIK

24. Oktober 2019 – 10.00 bis 16.00 Uhr

Entwicklungsbeobachtung mit KOMPIK (Wiederholungstermin)

Der Erfassung und Dokumentation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen kommt in der Kita eine zentrale Bedeutung zu. Beobachtungsbögen bilden eine wichtige Grundlage für eine individualisierte, auf das einzelne Kind abgestimmte pädagogische Planung und können dazu beitragen, pädagogische Erfolge sichtbar zu machen und die Qualität von Angeboten zu sichern. Mit KOMPIK (Kompetenzen und Interessen von Kindern) liegt erstmals ein speziell für den Kita-Bereich entwickelter Einschätzbogen für den Altersbereich zwischen 3,5 und 6 Jahren vor, der einerseits die wesentlichen Bildungsbereiche des BEP abbildet, und andererseits wissenschaftlichen Standards gerecht wird.
Im Rahmen der Veranstaltung werden sowohl die Online- als auch die Papierversion von KOMPIK vorgestellt und die Teilnehmer/innen haben die Gelegenheit, sich mit dem Bogen vertraut zu machen. Dabei wird auf die verschiedenen Auswertungs- und Darstellungsmöglichkeiten der Beobachtungsergebnisse eingegangen und Hinweise zur Interpretation gegeben. Einen Schwerpunkt stellt die praktische Umsetzung von Beobachtungsergebnissen dar. Mit den Teilnehmer/innen wird erarbeitet, wie KOMPIK-Ergebnisse praktisch genutzt werden können: für die pädagogische Planung, für Elterngespräche, für den Austausch mit Kolleginnen, für die Zusammenarbeit mit Schulen und Fachdiensten und für die Weiterentwicklung von Angeboten.

Bezug zum BEP: Beobachtung von Lern- und Entwicklungsprozessen (8.4.1)
Zielgruppen: Pädagogische Fachkräfte, Leitungen, Fachberatungen
Referent: Martin Krause
Teilnehmerzahl: 25 Personen

13. November 2019: Inklusive Qualität in Kitas für Kinder ab 6 Jahren - LEIDER BEREITS AUSGEBUCHT

13. November 2019 – 10.00 bis 16.00 Uhr

Inklusive Qualität in Kitas für Kinder ab 6 Jahren

In Tageseinrichtungen für „große Kinder“, also z.B. in Horten oder Häusern für Kinder, treffen Kinder und Erwachsene aufeinander, die sich in vielen Aspekten unterscheiden, z.B. hinsichtlich soziokulturellem Hintergrund oder individueller Fähigkeiten. Inklusion fordert die gleichberechtigte Teilhabe aller Kinder an den Bildungsprozessen mit gleichen Bildungs- und Entwicklungschancen. An diesem Fachtag setzen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer damit auseinander, was inklusive Qualität für Kinder ab 6  Jahren in Tageseinrichtungen ausmacht und worauf es bei der Umsetzung ankommt. In einem ersten Schwerpunkt erfolgt eine Einführung in das Thema Inklusion. Ein zweiter Schwerpunkt befasst sich mit den spezifischen Entwicklungsschritten, -bedürfnissen und -themen der Kinder in dieser Entwicklungsphase. In einem dritten Teil werden Rahmenbedingungen der inklusiven Bildung, Erziehung und Betreuung für große Kinder in Tageseinrichtungen in den Mittelpunkt gerückt.

Neben Input und Einblicken in aktuelle Forschung wird viel Raum für Erfahrungsaustausch und Diskussion sein. Was macht aus Ihrer Sicht inklusive Qualität für „große Kinder“ aus? – Reflektieren Sie die Praxis und bringen Ihre Sicht auf Chancen und Herausforderungen der Praxis mit ein, um den individuellen Bedürfnissen von Kindern noch besser gerecht zu werden.

Bezug zum BEP: Umgang mit individuellen Unterschieden und soziokultureller Vielfalt (6.2)
Zielgruppen: Lehrkräfte in der Aus-, Fort- und Weiterbildung, Fachberatung, Pädagogische Qualitätsbegleitung, Leitungen von Kindertageseinrichtungen (auch Hortleitungen in Häusern für Kinder)
Referent/innen: Dr. Andreas Wildgruber, Sina Fischer, Dr. Monika Wertfein
Teilnehmerzahl: 30 Personen

Staatsinstitut für Frühpädagogik

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