Fachtagungen 2018


Anmeldung

Sie können sich ab dem 1. Januar 2018 für die Fachtagungen anmelden. Die Anmeldung zu den Fachtagungen ist nur per E-Mail möglich. Bitte beachten Sie, dass pro Teilnehmer und Veranstaltung eine Teilnahmegebühr von 20 Euro erhoben wird, die nicht zurückerstattet werden kann. Die Benennung eines Ersatzteilnehmers ist jedoch möglich. Auch Reisekosten können nicht erstattet werden.

Bitte nutzen Sie zur Anmeldung den Anmeldebogen (Word-Dokument, 30 KB). Sie können das Formular am Bildschirm ausfüllen und anschließend als Anhang per E-Mail an fachtag@ifp.bayern.de versenden. Bitte verwenden Sie immer nur einen Bogen pro Person. Sie erhalten dann eine Zahlungsaufforderung per Rückantwort. Eine endgültige Anmeldung erfolgt erst nach Zahlungseingang.

Veranstaltungsort

Soweit nicht anders vermerkt, finden die Fachtagungen am IFP im Eckbau Süd in der Winzererstraße 9, 80797 München, statt.
Sie erreichen uns ab dem Hauptbahnhof

  • mit der U2 Richtung Feldmoching, Station Josephsplatz, dann weiter mit der Buslinie 153 oder 154 Richtung Ackermannbogen, Haltestelle Infanteriestraße Süd
  • mit den Straßenbahnlinien 20, 21, 22, Richtung Moosach, Haltestelle Hochschule.

Eine genaue Anfahrtsbeschreibung finden Sie auch hier


Fachtagungen 2018

März/April 2018: Fachtage der BLKM: Musik bringt uns zusammen - genaue Termine werden noch bekannt gegeben

im März 2018 (Termin wird Anfang Januar bekannt gegeben) 10.00 bis 16.00 Uhr (am IFP in München)
im April 2018 (Termin wird Anfang Januar bekannt gegeben) 12.00 bis 17.00 Uhr (in Regensburg)

Fachtag der BLKM: Musik ist mein Zuhause

Der bayernweite Aktionstag Musik wird 2018 das sechste Mal stattfinden. In der Woche vom 14. bis 18. Mai 2018 sind alle Kindertageseinrichtungen und Schulen herzlich dazu eingeladen, wieder gemeinsam zu singen und zu musizieren.
Gemäß dem diesjährigen Motto „Musik bringt uns zusammen“ soll der IFP-Fachtag Musik pädagogische Fachkräfte und Lehrkräfte aus ganz Bayern zusammen bringen um die neuen Lieder der Broschüre zum Aktionstag Musik einzuüben und Ideen für die Umsetzung in der Praxis zu entwickeln. Sie erleben kreative Methoden der Liedgestaltung und können zur Liedbegleitung die Ukulele kennenlernen. Am Nachmittag erhalten Sie einen kurzweiligen Einblick in die Ergebnisse der Befragung zur musikalischen Bildung in bayerischen Kindertageseinrichtungen.

Bezug zum BayBEP: Musik (Kap. 7.9), Bewegung, Rhythmik, Tanz und Sport (Kap. 7.10), Interkulturelle Erziehung (Kap. 6.2.3), Beteiligung und Kooperation (Kap. 8.3)
Zielgruppen: pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen und Lehrkräfte an Grundschulen, Fachberatungen und Lehrkräfte an Fachakademien für Sozialpädagogik
Referentinnen: Claudia Goesmann (IFP) & Camilla Schneider (Seminarrektorin Grundschullehramt; LAG Volksmusik)

Teilnehmerzahl: 20 Personen

Bei hoher Teilnehmerzahl wird ein zweiter Wiederholungstermin in München angeboten.

15. März 2018: Entwicklungsbeobachtung mit KOMPIK

15. März 2018 – 10.00 bis 16.00 Uhr

Entwicklungsbeobachtung mit KOMPIK

Der Erfassung und Dokumentation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen kommt in der Kita eine zentrale Bedeutung zu. Beobachtungsbögen bilden eine wichtige Grundlage für eine individualisierte, auf das einzelne Kind abgestimmte pädagogische Planung und können dazu beitragen, pädagogische Erfolge sichtbar zu machen und die Qualität von Angeboten zu sichern. Mit KOMPIK (Kompetenzen und Interessen von Kindern) liegt erstmals ein speziell für den Kita-Bereich entwickelter Einschätzbogen für den Altersbereich zwischen 3,5 und 6 Jahren vor, der einerseits die wesentlichen Bildungsbereiche des BEP abbildet, und andererseits wissenschaftlichen Standards gerecht wird.
Im Rahmen der Veranstaltung werden sowohl die Online- als auch die Papierversion von KOMPIK vorgestellt und die Teilnehmer/innen haben die Gelegenheit, sich mit dem Bogen vertraut zu machen. Dabei wird auf die verschiedenen Auswertungs- und Darstellungsmöglichkeiten der Beobachtungsergebnisse eingegangen und Hinweise zur Interpretation gegeben. Einen Schwerpunkt stellt die praktische Umsetzung von Beobachtungsergebnissen dar. Mit den Teilnehmer/innen wird erarbeitet, wie KOMPIK-Ergebnisse praktisch genutzt werden können: für die pädagogische Planung, für Elterngespräche, für den Austausch mit Kolleginnen, für die Zusammenarbeit mit Schulen und Fachdiensten und für die Weiterentwicklung von Angeboten.

Bezug zum BEP: Beobachtung von Lern- und Entwicklungsprozessen (8.4.1)
Zielgruppen: Pädagogische Fachkräfte, Leitungen, Fachberatungen
Referent: Martin Krause
Teilnehmerzahl: 25 Personen

Diese Fachtagung wird am 18. Oktober 2018 wiederholt.

11. Juni 2018: Das Einschätzverfahren LiSKit – Literacy und Sprache in Kindertageseinrichtungen: Qualitätseinschätzung und -entwicklung sprachlicher Bildung

11. Juni 2018 – 10.00 bis 16.00 Uhr

Das Einschätzverfahren LiSKit – Literacy und Sprache in Kindertageseinrichtungen: Qualitätseinschätzung und -entwicklung sprachlicher Bildung

Das Verfahren LiSKit ist ein Raster, mit dem pädagogische Fachkräfte das Angebot im Bereich von Sprache und Literacy einschätzen können. Es wurde als Grundlage für die gezielte Reflexion der eigenen Situation und die Optimierung sprachlicher Bildung in der Einrichtung entwickelt. Nach einer Einführung in das Selbsteinschätzungsverfahren LiSKit können ausgehend von einer Bestandsaufnahme des eigenen Angebots Veränderungsziele erarbeitet und konkrete Maßnahmen abgeleitet werden. Die Fachtagung gibt einen Überblick über die Bereiche und bietet Hilfestellung im Umgang mit dem Verfahren. Es werden weiterhin Grundlagen für eine sprach- und literacy-anregende Umgebung gemeinsam erarbeitet und Möglichkeiten aufgezeigt, wie Sprache und Literacy als durchgängiges Prinzip in einer Einrichtung verankert werden können.

Bezug zum BEP: Sprache und Literacy (Kap. 7.3)
Zielgruppen: Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen (3-6 Jahre), Fachberatungen, Lehrkräfte an Fachakademien
Referentinnen: Anita Kofler & Christa Kieferle
Teilnehmerzahl: 20 Personen

14. Juni 2018: Methoden der Beobachtung in der Kita - Rahmenbedingungen, Verfahren und Umsetzungsmöglichkeiten

14. Juni  2018 – 10.00 bis 16.00 Uhr

Methoden der Beobachtung in der Kita  - Rahmenbedingungen, Verfahren und Umsetzungsmöglichkeiten

Die Beobachtung von Lern- und Entwicklungsprozessen bildet eine wesentliche Grundlage für das pädagogisches Handeln in Kindertageseinrichtungen. Aussagekräftige Beobachtungsergebnisse vermitteln Einblicke in das Lernen und die Entwicklung von Kindern und helfen die Qualität des pädagogischen Angebotes zu sichern und weiterzuentwickeln.

Die Veranstaltung  fokussiert vor allem auf das Kindergartenalter (3 – 6 Jahre). Es werden die wichtigsten gesetzlichen Rahmenbedingungen, sowie methodische und fachliche Grundsätze für die Beobachtung und Dokumentation kindlicher Entwicklungsprozesse erörtert. Dabei wird auf verschiedene Beobachtungsebenen und typische Beobachtungsfehler eingegangen. Es werden verschiedene Alternativen zum gesetzlich vorgeschriebenen PERIK-Bogen (u.a. Kuno Bellers Entwicklungstabelle, KOMPIK, DESK 3-6) vorgestellt.

Einen Schwerpunkt bildet die praktische Umsetzung von Beobachtungsergebnissen. Es wird ein Modell vorgestellt, wie Beobachtungsergebnisse für die pädagogische Planung konkret genutzt werden können.

Bezug zum BEP: Beobachtung von Lern- und Entwicklungsprozessen (8.4.1)
Zielgruppen: Pädagogische Fachkräfte, Leitungen, Fachberatungen
Referent: Martin Krause
Teilnehmerzahl: 25 Personen

5. Juli 2018: Lernen im Kindesalter – von der Theorie zur praktischen Gestaltung von Lernprozessen in Kindertageseinrichtungen

5. Juli 2018 – 10.00 bis 16.00 Uhr

Lernen im Kindesalter – von der Theorie zur praktischen Gestaltung von Lernprozessen in Kindertageseinrichtungen

Wenn es um die Umsetzung des Bildungsplans geht, spielt das „wie“ und „was“ Kinder lernen eine sehr große Rolle. Welche Rolle spielen z.B. die Emotionen für das Lernen und was interessiert Kinder wirklich? Welche Lernumgebung brauchen Kinder und was hat das mit der Alltagsgestaltung in Kindertageseinrichtungen zu tun? Ist Spielen eigentlich immer auch Lernen? Und – wie können Erwachsene eine sinnvolle Unterstützung der kindlichen Bildungs- und Lernprozesse ermöglichen.

In dieser Fachtagung werden die wichtigsten Lerntheorien aus Psychologie und Neurowissenschaften besprochen und gemeinsam Schlussfolgerungen für die Umsetzung in der Praxis gezogen. Dabei werden einzelne Techniken (wie z.B. dialogische Unterstützung von Bildungsprozessen) in Rollenspielen eingeübt.

Referentinnen: Christa Kieferle & Anna Spindler
Teilnehmerzahl: 20 Personen

12. Juli 2018: Umgang mit „auffälligem“ Verhalten von Kindern

12. Juli 2018 – 10.00 bis 16.00 Uhr

Umgang mit „auffälligem“ Verhalten von Kindern

Viele Fachkräfte berichten, dass sie einen Großteil ihrer Zeit damit verbringen, „verhaltensauffällige“ Kinder zu regulieren. Häufig funktioniert das nicht besonders optimal, hinterlässt ein ungutes Gefühl und es bleibt zu wenig Zeit für die anderen Kinder. In dieser Fachtagung werden Hintergründe für auffälliges Verhalten beleuchtet und praktische Ansätze für den Umgang damit im Alltag von Kindertageseinrichtungen besprochen. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, eigene Fälle einzubringen und Lösungsmöglichkeiten in Rollenspielen auszuprobieren.

Referentinnen: Christa Kieferle & Anna Spindler
Teilnehmerzahl: 15 Personen

IFP-Fachtagungsreihe TRAM 2018: 11. & 25. Oktober sowie 22. November 2018

IFP-Fachtagungsreihe: TRAM – Übergang in die Schule und Mehrsprachigkeit

Die Akzeptanz der sprachlichen und kulturellen Vielfalt in den Bildungseinrichtungen sowie der alltägliche Umgang mit der gegebenen Heterogenität erfordern die Kompetenz einer berufsbezogenen Selbstreflexion, ein entsprechend theoriegeleitetes Fachwissen zum Erst- und Zweitspracherwerb und zur sprachlichen Bildung der Kinder, ein Fachwissen über Theorien und Konzepte zum Umgang mit Vielfalt im Sinne einer vorurteilsbewussten Erziehung in der Arbeit mit mehrsprachigen Kindern und deren Eltern bzw. Familien. Dieses Wissen ist notwendig, um vor allem an den Schnittstellen der Bildungssysteme, den Bildungsübergängen, mehrsprachige Kinder und deren Eltern professionell unterstützen und begleiten zu können. Der aus dem EU-Kooperationsprojekt „TRAM –Transition and Multilingualism“ entstandene Kurs hat das Ziel, genau diese Kompetenzen zu stärken.

Die Fachtagungsreihe besteht aus drei Teilen. Ein Zertifikat erhält, wer alle drei Module besucht hat - auch wenn diese nicht in einem Jahr besucht wurden.
 

Teil I: 11. Oktober 2018 – 10.00 bis 16.00 Uhr
Modul 1: Vielsprachigkeit und Spracherwerb &
Modul 2: Umgang mit Mehrsprachigkeit

  • Wissen über Erst- und Zweitspracherwerb, Sprachstörungen bei Mehrsprachigkeit
  • Umgang mit Mehrsprachigkeit in Bildungseinrichtungen


Teil II: 25. Oktober 2018 – 10.00 bis 16.00 Uhr
Modul 3: Übergang in Schule und Hort &
Modul 5: Bildungspartnerschaft mit Eltern von mehrsprachigen Kindern

  • verstehen, was ein Bildungsübergang für das Kind und seine Eltern bedeutet
  • ko-konstruktive Kommunikation und Partizipation verstehen und üben
  • Kooperationen entwickeln können, um ein Transitionsprogramm zu entwerfen
  • Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten und einer positiven Einstellung in Bezug auf die Beteiligung von Eltern mit unterschiedlichen Hintergründen im Kindergarten- und Grundschulumfeld
     

Teil III: 22. November 2018 – 10.00 bis 16.00 Uhr
Modul 4: Diversität und interkulturelle Pädagogik

  • das Ich-Bewusstsein erhöhen und andere mit Höflichkeit, Würde und Respekt behandeln, Zuhörer werden und neue Beziehungen und Netzwerke aufbauen
  • mit Eltern: verstehen und verstanden werden
  • interkulturelle Kompetenz entwickeln


Bezug zum BEP: Kinder mit verschiedenem kulturellem Hintergrund – Interkulturelle Erziehung (Kap. 6.2.3), Übergang in die Grundschule (Kap.6.1.3), Sprache und Literacy (7.3), Beteiligung und Kooperation (Kap. 8.3), Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit Eltern (Kapitel 8.3.1.)
Zielgruppen: Pädagogische Fachkräfte, Leitungen, Fachberatung, Lehrkräfte in Aus-, Fort-, Weiterbildung
Referent/in: Christa Kieferle & Wilfried Griebel
Teilnehmerzahl: 20 Personen (nur mit verbindlicher Anmeldung)

18. Oktober 2018: Entwicklungsbeobachtung mit KOMPIK

18. Oktober 2018 – 10.00 bis 16.00 Uhr

Entwicklungsbeobachtung mit KOMPIK

Der Erfassung und Dokumentation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen kommt in der Kita eine zentrale Bedeutung zu. Beobachtungsbögen bilden eine wichtige Grundlage für eine individualisierte, auf das einzelne Kind abgestimmte pädagogische Planung und können dazu beitragen, pädagogische Erfolge sichtbar zu machen und die Qualität von Angeboten zu sichern. Mit KOMPIK (Kompetenzen und Interessen von Kindern) liegt erstmals ein speziell für den Kita-Bereich entwickelter Einschätzbogen für den Altersbereich zwischen 3,5 und 6 Jahren vor, der einerseits die wesentlichen Bildungsbereiche des BEP abbildet, und andererseits wissenschaftlichen Standards gerecht wird.
Im Rahmen der Veranstaltung werden sowohl die Online- als auch die Papierversion von KOMPIK vorgestellt und die Teilnehmer/innen haben die Gelegenheit, sich mit dem Bogen vertraut zu machen. Dabei wird auf die verschiedenen Auswertungs- und Darstellungsmöglichkeiten der Beobachtungsergebnisse eingegangen und Hinweise zur Interpretation gegeben. Einen Schwerpunkt stellt die praktische Umsetzung von Beobachtungsergebnissen dar. Mit den Teilnehmer/innen wird erarbeitet, wie KOMPIK-Ergebnisse praktisch genutzt werden können: für die pädagogische Planung, für Elterngespräche, für den Austausch mit Kolleginnen, für die Zusammenarbeit mit Schulen und Fachdiensten und für die Weiterentwicklung von Angeboten.

Bezug zum BEP: Beobachtung von Lern- und Entwicklungsprozessen (8.4.1)
Zielgruppen: Pädagogische Fachkräfte, Leitungen, Fachberatungen
Referent: Martin Krause
Teilnehmerzahl: 25 Personen

Diese Fachtagung ist eine Wiederholung der Veranstaltung vom 15. März 2018.

Staatsinstitut für Frühpädagogik

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