Fachtagungen 2017


Anmeldung

Sie können sich ab dem 1. Januar 2017 für die Fachtagungen anmelden. Die Anmeldung zu den Fachtagungen ist nur per E-Mail möglich. Bitte beachten Sie, dass pro Teilnehmer und Veranstaltung eine Teilnahmegebühr von 20 Euro erhoben wird, die nicht zurückerstattet werden kann. Die Benennung eines Ersatzteilnehmers ist jedoch möglich. Auch Reisekosten können nicht erstattet werden.

Bitte nutzen Sie zur Anmeldung den Anmeldebogen (Word-Dokument, 30 KB). Sie können das Formular am Bildschirm ausfüllen und anschließend als Anhang per E-Mail an fachtag@ifp.bayern.de versenden. Bitte verwenden Sie immer nur einen Bogen pro Person. Sie erhalten dann eine Zahlungsaufforderung per Rückantwort. Eine endgültige Anmeldung erfolgt erst nach Zahlungseingang.

Veranstaltungsort

Soweit nicht anders vermerkt, finden die Fachtagungen am IFP in der Winzererstraße 9, 80797 München, statt.
Sie erreichen uns ab dem Hauptbahnhof

  • mit der U2 Richtung Feldmoching, Station Josephsplatz, dann weiter mit der Buslinie 153 oder 154 Richtung Ackermannbogen, Haltestelle Infanteriestraße Süd
  • mit den Straßenbahnlinien 20, 21, 22, Richtung Moosach, Haltestelle Hochschule.

Eine genaue Anfahrtsbeschreibung finden Sie auch hier


Hinweis

Aufgrund eines Umzugs in den Eckbau Süd im Frühjahr 2017 und des parallel stattfindenden Fachkongresses (eine Anmeldung ist hier möglich) werden nur wenige Fachtagungen in der ersten Jahreshälfte angeboten. Aktuelle Informationen werden auf der Startseite veröffentlicht. Die Veranstaltungen der ersten Jahreshälfte finden noch im Eckbau Nord statt, die Veranstaltungen ab Oktober bereits im Eckbau Süd.


Fachtagungen 2017

27. April 2017: Fachtag der BLKM: Musik ist mein Zuhause - LEIDER BEREITS AUSGEBUCHT

27. April 2017 – 10.00 bis 16.00 Uhr

Fachtag der BLKM: Musik ist mein Zuhause

Die Bayerische Landeskoordinierungsstelle Musik (BLKM) organisiert jährlich einen Fachtag mit Themen rund um die Musik. Dieser Fachtag behandelt das Thema Musik und deren Bezug zum lebenslangen Lernen, sowie zur Sprache. Des Weiteren finden nachmittags zwei Workshops mit den Themen „Lieder mit Leben füllen“ und „Frische Musik für Kinder bis 9 ¾“ statt, bei dem jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer die Möglichkeit hat, beide Workshops zu besuchen.

Bezug zum BayBEP: Musik (Kap. 7.9), Bewegung, Rhythmik, Tanz und Sport (Kap. 7.10), Interkulturelle Erziehung (Kap. 6.2.3), Beteiligung und Kooperation (Kap. 8.3)
Zielgruppen: Leitungen, pädagogische Fach- und Lehrkräfte (gerne als Tandem Kita & Schule), Fachberatung, Lehrkräfte in Aus-, Fort- und Weiterbildung
Referentinnen: Isabelle Münsch (Dipl. Sängerin Lied/Oper, Dipl. Musiklehrerin und Dipl. Elementarische Musikpädagogin), Rainer Wenzel (Heilerzieher, Spielpädagoge, Kinderliedermacher, Autor, Referent für Fortbildungen), Dagmar Winterhalter-Salvatore & Stefanie Nestmeier (IFP/BLKM)

Teilnehmerzahl: 30 Personen

Hier finden Sie mehr Informationen...

11. Mai 2017: Entwicklungsbeobachtung und -dokumentation mit KOMPIK

11. Mai 2017 – 10.00 bis 16.00 Uhr

Entwicklungsbeobachtung und -dokumentation mit KOMPIK

Der Erfassung und Dokumentation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen kommt in der Kita eine zentrale Bedeutung zu. Beobachtungsbögen bilden eine wichtige Grundlage für eine individualisierte, auf das einzelne Kind abgestimmte pädagogische Planung und können dazu beitragen, pädagogische Erfolge sichtbar zu machen und die Qualität von Angeboten zu sichern. Mit KOMPIK (Kompetenzen und Interessen von Kindern) liegt erstmals ein speziell für den Kita-Bereich entwickelter Einschätzbogen für den Altersbereich zwischen 3,5 und 6 Jahren vor, der einerseits die wesentlichen Bildungsbereiche des BEP abbildet, und andererseits wissenschaftlichen Standards gerecht wird.
Im Rahmen der Veranstaltung werden sowohl die Online- als auch die Papierversion von KOMPIK vorgestellt und die Teilnehmer/innen haben die Gelegenheit, sich mit dem Bogen vertraut zu machen. Dabei wird auf die verschiedenen Auswertungs- und Darstellungsmöglichkeiten der Beobachtungsergebnisse eingegangen und Hinweise zur Interpretation gegeben. Einen Schwerpunkt stellt die praktische Umsetzung von Beobachtungsergebnissen dar. Mit den Teilnehmer/innen wird erarbeitet, wie KOMPIK-Ergebnisse praktisch genutzt werden können: für die pädagogische Planung, für Elterngespräche, für den Austausch mit Kolleginnen, für die Zusammenarbeit mit Schulen und Fachdiensten und für die Weiterentwicklung von Angeboten.

Bezug zum BEP: Beobachtung von Lern- und Entwicklungsprozessen (8.4.1)
Zielgruppen: Pädagogische Fachkräfte, Leitungen, Fachberatungen
Referent: Martin Krause
Teilnehmerzahl: 25 Personen

Diese Fachtagung wird voraussichtlich im Herbst 2017 wiederholt.

IFP-Fachtagungsreihe TRAM: 12. & 26. Oktober sowie 23. November 2017

IFP-Fachtagungsreihe: TRAM – Übergang in die Schule und Mehrsprachigkeit

Die Akzeptanz der sprachlichen und kulturellen Vielfalt in den Bildungseinrichtungen sowie der alltägliche Umgang mit der gegebenen Heterogenität erfordern die Kompetenz einer berufsbezogenen Selbstreflexion, ein entsprechend theoriegeleitetes Fachwissen zum Erst- und Zweitspracherwerb und zur sprachlichen Bildung der Kinder, ein Fachwissen über Theorien und Konzepte zum Umgang mit Vielfalt im Sinne einer vorurteilsbewussten Erziehung in der Arbeit mit mehrsprachigen Kindern und deren Eltern bzw. Familien. Dieses Wissen ist notwendig, um vor allem an den Schnittstellen der Bildungssysteme, den Bildungsübergängen, mehrsprachige Kinder und deren Eltern professionell unterstützen und begleiten zu können. Der aus dem EU-Kooperationsprojekt „TRAM –Transition and Multilingualism“ entstandene Kurs hat das Ziel, genau diese Kompetenzen zu stärken.

Die Fachtagungsreihe besteht aus drei Teilen. Ein Zertifikat erhält, wer alle drei Module besucht hat - auch wenn diese nicht in einem Jahr besucht wurden.
 

Teil I: 12. Oktober 2017 – 10.00 bis 16.00 Uhr
Modul 1: Vielsprachigkeit und Spracherwerb &
Modul 2: Umgang mit Mehrsprachigkeit

  • Wissen über Erst- und Zweitspracherwerb, Sprachstörungen bei Mehrsprachigkeit
  • Umgang mit Mehrsprachigkeit in Bildungseinrichtungen


Teil II: 26. Oktober 2017 – 10.00 bis 16.00 Uhr
Modul 3: Übergang in Schule und Hort &
Modul 5: Bildungspartnerschaft mit Eltern von mehrsprachigen Kindern

  • verstehen, was ein Bildungsübergang für das Kind und seine Eltern bedeutet
  • ko-konstruktive Kommunikation und Partizipation verstehen und üben
  • Kooperationen entwickeln können, um ein Transitionsprogramm zu entwerfen
  • Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten und einer positiven Einstellung in Bezug auf die Beteiligung von Eltern mit unterschiedlichen Hintergründen im Kindergarten- und Grundschulumfeld
     

Teil III: 23. November 2017 – 10.00 bis 16.00 Uhr
Modul 4: Diversität und interkulturelle Pädagogik

  • das Ich-Bewusstsein erhöhen und andere mit Höflichkeit, Würde und Respekt behandeln, Zuhörer werden und neue Beziehungen und Netzwerke aufbauen
  • mit Eltern: verstehen und verstanden werden
  • interkulturelle Kompetenz entwickeln


Bezug zum BEP: Kinder mit verschiedenem kulturellem Hintergrund – Interkulturelle Erziehung (Kap. 6.2.3), Übergang in die Grundschule (Kap.6.1.3), Sprache und Literacy (7.3), Beteiligung und Kooperation (Kap. 8.3), Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit Eltern (Kapitel 8.3.1.)
Zielgruppen: Pädagogische Fachkräfte, Leitungen, Fachberatung, Lehrkräfte in Aus-, Fort-, Weiterbildung
Referent/in: Christa Kieferle & Wilfried Griebel
Teilnehmerzahl: 20 Personen (nur mit verbindlicher Anmeldung)

24. Oktober 2017: Das Einschätzverfahren LiSKit – Literacy und Sprache in Kindertageseinrichtungen: Qualitätseinschätzung und -entwicklung sprachlicher Bildung

24. Oktober 2017 – 10.00 bis 16.00 Uhr

Das Einschätzverfahren LiSKit – Literacy und Sprache in Kindertageseinrichtungen: Qualitätseinschätzung und -entwicklung sprachlicher Bildung

Das Verfahren LiSKit ist ein Raster, mit dem pädagogische Fachkräfte das Angebot im Bereich von Sprache und Literacy einschätzen können. Es wurde als Grundlage für die gezielte Reflexion der eigenen Situation und die Optimierung sprachlicher Bildung in der Einrichtung entwickelt. Nach einer Einführung in das Selbsteinschätzungsverfahren LiSKit können ausgehend von einer Bestandsaufnahme des eigenen Angebots Veränderungsziele erarbeitet und konkrete Maßnahmen abgeleitet werden. Die Fachtagung gibt einen Überblick über die Bereiche und bietet Hilfestellung im Umgang mit dem Verfahren. Es werden weiterhin Grundlagen für eine sprach- und literacy-anregende Umgebung gemeinsam erarbeitet und Möglichkeiten aufgezeigt, wie Sprache und Literacy als durchgängiges Prinzip in einer Einrichtung verankert werden können.

Bezug zum BEP: Sprache und Literacy (Kap. 7.3)
Zielgruppen: Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen (3-6 Jahre), Fachberatungen, Lehrkräfte an Fachakademien
Referentinnen: Anita Kofler & Christa Kieferle
Teilnehmerzahl: 20 Personen

15. November 2017: Die Beobachtungsverfahren sismik, seldak, liseb

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Fachtages erwerben die Fähigkeit, die Beobachtungsbögen sismik, seldak und liseb im Alltag professionell anzuwenden. Sie lernen Hintergrund und Konzeption der Bögen kennen. Sie erfahren, worauf bei der Durchführung mit einzelnen Kindern geachtet werden muss und wie die Gesamtauswertung funktioniert. Des Weiteren geht es um die Frage, wie pädagogische Fachkräfte entsprechend der Beobachtungsergebnisse Kinder bei der sprachlichen Bildung unterstützen können.

Bezug zum BEP: Sprache und Literacy (Kap.7.3), Beobachtung von Lern- und Entwicklungsprozessen (Kap. 8.4.1)
Zielgruppen: Pädagogische Fachkräfte, Leitungen, Ausbildung
Referentin: Christa Kieferle
Teilnehmerzahl: 25 Personen

Staatsinstitut für Frühpädagogik

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