Fachtagungen 2010
Anmeldung
Sie können sich postalisch, per Fax oder per E-Mail zu den Fachtagungen anmelden. Bitte nutzen Sie dazu den Anmeldebogen (Word-Dokument, 30 KB). Sie können das Formular am Bildschirm ausfüllen und anschließend ausdrucken oder als Anhang per Mail versenden.
Staatsinstitut für Frühpädagogik
Frau Renate Brummer
Winzererstr. 9
80797 München
Fax: 089 / 99825 - 1919
E-Mail: Renate.Brummer@ifp.bayern.de
Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.
Kosten
Die Teilnahme an den Fachtagungen ist kostenlos. Reisekosten werden nicht übernommen.
Veranstaltungsort
Die Fachtagungen finden in der Prinzregentenstr. 24, 80538 München statt. Sie erreichen die Konferenzräume des IFP vom Hauptbahnhof aus mit der U4 (Richtung Arabellapark) oder der U5 (Richtung Neuperlach Süd). Fahren Sie bis zur Haltestelle Lehel und nehmen Sie dort den Treppenaufgang Richtung Thierschplatz bzw. Nationalmuseum. Gehen Sie etwa 5 Min. zu Fuß die Trift- und dann die Wagmüllerstraße entlang oder nehmen Sie die Tram 17 bis Nationalmuseum. Eine begrenzte Anzahl von Parkplätzen befindet sich hinter dem Haus der Kunst, Prinzregentenstr. 1.
Fachtagungen 2010
11. März 2010 – 10.00 bis 16.00 Uhr (wird auch am 25. November angeboten)
Kinder unter drei im Kindergarten – Was müssen wir ändern?
• Was brauchen Kinder unter Drei und was bringen sie mit
• Herausforderung und Chance für die pädagogische Arbeit
Im Rahmen der Fachtagung wird die Handreichung "Kinder unter drei Jahren im Kindergarten. Die erweiterte Altersmischung als Qualitätsgewinn für Alle" vorgestellt und – auf der Grundlage von Erkenntnissen aus Forschung und Praxis und des BayBEP – gemeinsam erarbeitet, wie die erweiterte Altersmischung in der Praxis gelingen kann.
Bezug zum BEP: Berücksichtigung von Kindern unter drei Jahren (Kap. 4.4), Übergang von der Familie in die Tageseinrichtung (Kap. 6.1.1)
Zielgruppen: Leiter/innen, Fachkräfte, Fachberatung, Mitarbeiter/innen in Aus- und Fortbildung
Referentin: Renate Niesel
Teilnehmerzahl: 35 Personen
23. März 2010 – 10.00 bis 16.00 Uhr
Literacy im Hort: Eine Bibliothek für SchülerInnen
• Sprache und Literacy – Sprachumgebungen
• Aufbau einer Bibliothek für Schüler/innen
• Beteiligung der Kinder und Jugendlichen (Selbstverwaltung)
• Zukunftswerkstatt: Beispiel einer Schülerbibliothek
Bezug zum BEP: Kinder mit verschiedenem kulturellen Hintergrund – interkulturelle Erziehung (Kap. 6.2.3), Sprache und Literacy (Kap. 7.3)
Bezug zum Rahmenkonzept für bayerische Horte: Sprachkompetenz (Kap. 3.5.2), Gestaltung pädagogischer Angebote (Kap. 4.3), Migrantenkinder (Kap. 4.4.3)
Zielgruppen: Hortfachkräfte und Lehrkräfte, Fachberatung
Referenten: Bernd Becker-Gebhard, N.N.
Teilnehmerzahl: 40 Personen
24. Juni 2009 – 10:00 bis 16:00 Uhr
Medien in Kindertageseinrichtungen: Computerspiele und Filme für Kinder und Jugendliche
• Attraktivität von Computerspielen und Filmen
• Nutzung, Bedeutung für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen
• Auswahlkriterien
• Neue Spiele und Filme
• Computerspiele und Filme als pädagogische Angebote
Bezug zum BEP: Informations- und Kommunikationstechnik, Medien (Kap. 7.4)
Bezug zum Rahmenkonzept für bayerische Horte: Medienkompetenz (Kap. 3.5.7)
Zielgruppen: Hortfachkräfte und Lehrkräfte, Fachberatung
Referenten: Bernd Becker-Gebhard, N.N.
Teilnehmerzahl: 40 Personen
24. Juni 2010 – 9.30 bis 17.00 Uhr
"Kinderbeteiligung – Beteiligte Kinder?"
Impulsfachtag VI für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in Fortbildung, Fachberatung und Ausbildung
Der Fachtag soll aufzeigen, wie eine entwicklungsgerechte Beteiligung am Bildungs- und Einrichtungsgeschehen aussehen kann. In Diskussionsforen soll gemeinsam erarbeitet werden, wie Partizipation in der Praxis des Einrichtungsalltags gelebt werden kann. Wichtige Voraussetzungen, wie z. B. die Frage der Haltung des pädagogischen Personals, nehmen hierbei einen zentralen Stellenwert ein.
Bezug zum BEP: Mitwirkung der Kinder am Bildungs- und Einrichtungsgeschehen (Partizipation) (Kap. 8.1)
Tagungsleitung: Dr. Beatrix Broda-Kaschube
Referent/-innen: N.N.
Zielgruppen: Fachberater/innen (freie Träger), Fortbildner/innen, Ausbildungslehrkräfte, Fachberater/innen der Landratsämter und kreisfreien Städte
Teilnehmerzahl: 80 Personen
Der Fachtag findet im StMAS, Winzererstr. 9, statt.
7. Oktober 2010 – 10.00 bis 16.00 Uhr
Übergang vom Kindergarten in Grundschule und Hort
• Das Schulkind wird entwicklungspsychologisch gesehen
• Nicht nur die Kompetenzen des Kindes zählen, sondern auch die von Eltern und Fach- und Lehrkräften
• "Schulfähigkeit" erhält in diesem Zusammenhang eine neue Bedeutung
Bezug zum BEP: Übergang in die Grundschule (Kap. 6.1.3)
Zielgruppen: Fachkräfte, Leitungen, Grundschullehrkräfte, Fachberatung, Ausbildung und Kooperationsbeauftragte, Elternvertretungen
Referent: Wilfried Griebel
Teilnehmerzahl: 35 Personen
21. Oktober 2010 – 10.00 bis 16.00 Uhr
Qualitätsentwicklung beim Träger von Kindertageseinrichtungen
Nie zuvor standen Träger von Kindertageseinrichtungen vor derart komplexen Anforderungen wie derzeit. Neben den administrativen Aufgaben wie Personal- und Finanzmanagement rücken zunehmend konzeptionell-inhaltliche Fragen in den Blickpunkt, etwa bei der Weiterentwicklung von Angebotsformen oder der Beteiligung von Eltern in Konzeptionsfragen. In dieser Veranstaltung werden die Aufgaben- und Verantwortungsbereiche des Trägers skizziert; die häufig unklare Definition und Abgrenzung der Zuständigkeiten von Träger und Einrichtungsleitung werden thematisiert. Schließlich wird ein Ansatz zur Qualifizierung der Trägermitarbeiter und zur Qualitätsentwicklung in der praktischen Trägerarbeit vorgestellt, ausprobiert und diskutiert.
Zielgruppen: Trägermitarbeiter/innen, Fachberatung, Mitarbeiter/innen in Aus- und Fortbildung
Referentinnen: Dr. Inge Schreyer, Anna Spindler
Teilnehmerzahl: 25 Personen
3. November 2010 – 10.00 bis 16.00 Uhr
Kooperation zwischen Kindergarten, Hort und Grundschule
• Kindergartenkinder werden Schulkinder, einige gleichzeitig Hortkinder: ein Übergang wird bewältigt
• Im Lichte des Transitionsansatzes ergeben sich Konsequenzen für die Kooperation aller beteiligten Fach- und Lehrkräfte sowie der Eltern
• Beispiele gelungener Praxis werden vorgestellt
Bezug zum BEP: Übergang in die Grundschule (Kap. 6.1.3), Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit Eltern (Kap. 8.3.1)
Zielgruppen: Fachkräfte, Leitungen, Grundschullehrkräfte, Fachberatung, Ausbildung und Kooperationsbeauftragte, Elternvertretungen
Referent: Wilfried Griebel
Teilnehmerzahl: 30 Personen
18. November 2010 – 10.00 bis 16.00 Uhr
Weiterentwicklung der Einrichtungskonzeption im Kontext der Umsetzung des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplans (BayBEP)
• Grundlagen zur Konzeptionsentwicklung
• Stand der Verankerung des BayBEP in Konzeptionen bayerischer Kindertageseinrichtungen (Ergebnisse einer IFP-Studie)
• Vorstellung und Diskussion einer Mustergliederung für Konzeptionen und bisherige Erfahrung im Praxiseinsatz
• Ko-konstruktive Weiterentwicklung von Konzeptionen
Bezug zum BEP: Konzeptionsentwicklung als Schlüsselprozess der BayBEP-Umsetzung
Zielgruppen: Fachberatung, Multiplikator/innen der Aus-, Fort- und Weiterbildung, Einrichtungsleitungen
Referentinnen: Eva Reichert-Garschhammer, Jutta Lehmann
Teilnehmerzahl: 40 Personen
25. November 2010 – 10.00 bis 16.00 Uhr (wird auch am 11. März angeboten)
Kinder unter drei im Kindergarten – Was müssen wir ändern?
• Was brauchen Kinder unter Drei und was bringen sie mit
• Herausforderung und Chance für die pädagogische Arbeit
Im Rahmen der Fachtagung wird die Handreichung "Kinder unter drei Jahren im Kindergarten. Die erweiterte Altersmischung als Qualitätsgewinn für Alle" vorgestellt und – auf der Grundlage von Erkenntnissen aus Forschung und Praxis und des BayBEP – gemeinsam erarbeitet, wie die erweiterte Altersmischung in der Praxis gelingen kann.
Bezug zum BEP: Berücksichtigung von Kindern unter drei Jahren (Kap. 4.4), Übergang von der Familie in die Tageseinrichtung (Kap. 6.1.1)
Zielgruppen: Leiter/innen, Fachkräfte, Fachberatung, Mitarbeiter/innen in Aus- und Fortbildung
Referentin: Renate Niesel
Teilnehmerzahl: 35 Personen
Bereits abgehaltene oder ausgebuchte Fachtagungen
14. Januar 2010 – 10.00 bis 16.00 Uhr (wird auch am 4. Februar 2010 angeboten)
Handreichung "Kinder unter drei Jahren im Kindergarten"
Die pädagogische Arbeit mit der erweiterten Altersmischung stellt für das gesamte Team und jede einzelne pädagogische Kraft, aber auch für Träger, Eltern und Kinder eine pädagogische, organisatorische und nicht zuletzt eine persönliche Herausforderung dar und wirft zahlreiche Fragen auf: Was sollte im Vorfeld dieser Entscheidung berücksichtigt und bedacht werden? Welche besonderen Bedürfnisse bringen Kinder in den ersten drei Jahren mit und welches zusätzliche Fachwissen ist erforderlich? Welche Bedingungen müssen geschaffen werden, um eine qualitativ hochwertige Bildung und Erziehung zu gewährleisten, so dass keine Altersgruppe zu kurz kommt?
Im Rahmen der Fachtagung wird die Handreichung "Kinder unter drei Jahren im Kindergarten. Die erweiterte Altersmischung als Qualitätsgewinn für Alle" (s. S. 60) vorgestellt und – auf der Grundlage von Erkenntnissen aus Forschung und Praxis und des BayBEP – gemeinsam erarbeitet, wie die erweiterte Altersmischung in der Praxis gelingen kann.
Bezug zum BEP: Berücksichtigung von Kindern unter drei Jahren (Kap. 4.4.), Kinder verschiedenen Alters (Kap. 6.2.1)
Zielgruppe: Fachberatung
Referentin: Renate Niesel
Teilnehmerzahl: 35 Personen
Literatur: Renate Niesel & Monika Wertfein (Staatsinstitut für Frühpädagogik): Kinder unter drei Jahren im Kindergarten. Die erweiterte Altersmischung als Qualitätsgewinn für alle. (Hrsg.: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen). Die Handreichung steht als Download zur Verfügung oder kann als Druckfassung ebenfalls kostenlos bezogen werden: www.stmas.bayern.de/broschueren
Dort ist die Broschüre unter der Rubrik "Kinderbetreuung" aufgelistet.
28. Januar 2010 – 10.00 bis 16.00 Uhr
Kooperation von Hort und Schule
• Ein Blick in die Geschichte (z. B. Hort an der Schule)
• Aktuelle Fachdiskussion – Konzepte verschiedener Bundesländer
• Schulpädagogik versus Sozialpädagogik (Lehrplan, Bildungsplan, Hortkonzept)
• Pädagogische Kompetenzbereiche des Hortes
• Zukunftswerkstatt: Ein Verbundsystem von Angeboten
Bezug zum BEP: Übergang in die Grundschule (Kap. 1.3), Bilden einer lernenden Gemeinschaft (Kap.8.2.2), Gemeinwesenorientierung –Kooperation und Vernetzung mit anderen Stellen (Kap. 8.3.2)
Bezug zum Rahmenkonzept für bayerische Horte: Zusammenarbeit mit der Schule (Kap. 6)
Bezug zum Lehrplan für die bayerische Grundschule: Lernen und Lehren (Kap. 2.1.), Lernprozess (Kap. 2.2.), Gemeinsam Lernen (Kap. 2.5), Grundschule als gemeinsame pädagogische Aufgabe (Kap. 3)
Zielgruppen: Hortfachkräfte und Lehrkräfte, Fachberatung
Referenten: Bernd Becker-Gebhard, N.N.
Teilnehmerzahl: 40 Personen
3. Februar 2010 – 10.00 bis 16.00 Uhr - ausgebucht -
Elterngespräche: vorbereiten – durchführen – auswerten
Manchmal rutscht ein Elterngespräch in eine Plauderei ab – in der Regel jedoch erwarten Eltern kompetente Auskünfte und Beratung. Ein Elterngespräch sollte deshalb überlegt geplant und strukturiert werden. Das Trainingsangebot konzentriert sich auf die Strukturierung von Elterngesprächen und zielt auf planbare Strategien der Gesprächsführung. Es werden Elemente eines Fachgespräches erarbeitet und deren überlegte Anordnung behandelt. Neben den Fragen der Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von Elterngesprächen, werden Phasen des Gesprächsverlaufs und Einflüsse durch Rahmenbedingungen erörtert.
Bezug zum BEP: Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit Eltern (Kap. 8.3.1), Beobachtung von Lern- und Entwicklungsprozessen (Kapitel 8.4.1), Kinder mit erhöhtem Entwicklungsrisiko (Kap. 6.2.4)
Zielgruppen: Pädagogische Fachkräfte in Kindertagesstätten, Fachberatung, Lehrkräfte an Fachakademien
Referent: Michael Schnabel
Teilnehmerzahl: 15 Personen
4. Februar 2010 – 10.00 bis 16.00 Uhr - ausgebucht -
Handreichung "Kinder unter drei Jahren im Kindergarten"
Die pädagogische Arbeit mit der erweiterten Altersmischung stellt für das gesamte Team und jede einzelne pädagogische Kraft, aber auch für Träger, Eltern und Kinder eine pädagogische, organisatorische und nicht zuletzt eine persönliche Herausforderung dar und wirft zahlreiche Fragen auf: Was sollte im Vorfeld dieser Entscheidung berücksichtigt und bedacht werden? Welche besonderen Bedürfnisse bringen Kinder in den ersten drei Jahren mit und welches zusätzliche Fachwissen ist erforderlich? Welche Bedingungen müssen geschaffen werden, um eine qualitativ hochwertige Bildung und Erziehung zu gewährleisten, so dass keine Altersgruppe zu kurz kommt?
Im Rahmen der Fachtagung wird die Handreichung "Kinder unter drei Jahren im Kindergarten. Die erweiterte Altersmischung als Qualitätsgewinn für Alle" vorgestellt und – auf der Grundlage von Erkenntnissen aus Forschung und Praxis und des BayBEP – gemeinsam erarbeitet, wie die erweiterte Altersmischung in der Praxis gelingen kann.
Bezug zum BEP: Berücksichtigung von Kindern unter drei Jahren (Kap. 4.4.), Kinder verschiedenen Alters (Kap. 6.2.1)
Zielgruppe: Fachberatung
Referentin: Renate Niesel
Teilnehmerzahl: 35 Personen
Literatur: Renate Niesel & Monika Wertfein (Staatsinstitut für Frühpädagogik): Kinder unter drei Jahren im Kindergarten. Die erweiterte Altersmischung als Qualitätsgewinn für alle. (Hrsg.: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen). Die Handreichung steht als Download zur Verfügung oder kann als Druckfassung ebenfalls kostenlos bezogen werden: www.stmas.bayern.de/broschueren
Dort ist die Broschüre unter der Rubrik "Kinderbetreuung" aufgelistet.
3. März 2010 – 10.00 bis 16.00 Uhr -ausgebucht-
Elternarbeit im Kindergarten
Bildung und Erziehung in Kindertageseinrichtungen orientiert sich an den Bildungsinteressen und Entwicklungsaufgaben der Kinder. Dabei nimmt die enge Zusammenarbeit mit den Eltern eine zentrale Stellung ein. Im Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan wird diese Zusammenarbeit als Bildungs- und Erziehungspartnerschaft beschrieben. Damit sind neue Anforderungen an sozialpädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen verbunden. Bei dieser Fachtagung werden die Chancen und Probleme einer engen Kooperation zwischen Kindertageseinrichtungen und Elternhaus behandelt.
Bezug zum BEP: Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit Eltern (Kap. 8.3.1), Beobachtung von Lern- und Entwicklungsprozessen, (Kap. 8.4.1), Kinder mit erhöhtem Entwicklungsrisiko (Kap. 6.2.4)
Zielgruppen: Pädagogische Fachkräfte in Kindertagesstätten, Fachberatung, Lehrkräfte an Fachakademien
Referent: Michael Schnabel
Teilnehmerzahl: 15 Personen
4. März 2010 – 10.00 bis 16.00 Uhr -ausgebucht-
Hort als Lerngemeinschaft (Hausaufgabenbetreuung, informelles Lernen)
• Entwicklungsaufgaben im Schulalter
• Lernen als Bewältigung schulischer Anforderungen – Hausaufgaben
• Lernen in der Freizeit
• Hort als Lerngemeinschaft von SchülerInnen und Fachkräften
• Kooperation mit Eltern und Lehrkräften
Bezug zum BEP: Bildungsprozesse mit Kindern kooperativ gestalten (Kap. 8.2.1), Bilden einer lernenden Gemeinschaft (Kap 8.2.2)
Bezug zum Rahmenkonzept für bayerische Horte: Lernkompetenz (Kap. 3.4), Gestaltung pädagogischer Angebote (Kap. 4.3), Zusammenarbeit mit der Schule (Kap. 6)
Bezug zum Lehrplan für die bayerische Grundschule: Lernen und Lehren (Kap. 2.1.), Lernprozess (Kap. 2.2.), Gemeinsam Lernen (Kap. 2.5), Grundschule als gemeinsame pädagogische Aufgabe (Kap. 3)
Zielgruppen: Hortfachkräfte und Lehrkräfte, Fachberatung
Referenten: Bernd Becker-Gebhard, N.N.
Teilnehmerzahl: 40 Personen
14. April 2010 – 10.00 bis 16.00 Uhr - ausgebucht -
Schwierige Entwicklungsgespräche professionell gestalten
Viele sozialpädagogische Fachkräfte gehen ohne Schwierigkeiten Entwicklungsgespräche an, in denen Eltern Fortschritte und Interessen ihrer Kinder geschildert werden können. Mehr Anstrengung und Vorbereitung erfordern Elterngespräche, in denen Entwicklungsverzögerungen oder Verhaltensauffälligkeiten der Kinder angesprochen werden sollten. Die Fachtagung zeigt Möglichkeiten auf, wie solche Gespräche gelingen können. Es werden folgende Schwerpunkte angesprochen:
• Was sind heikle Entwicklungsgespräche?
• Wie sollen heikle Entwicklungsgespräche vorbereitet werden?
• Welche Prinzipien sichern einen unbeschwerten Verlauf?
• Welche Gesprächstechniken sind erforderlich?
• Welche Verlaufsstruktur lässt auch ein heikles Entwicklungsgespräch gelingen?
Bezug zum BEP: Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit Eltern (Kap. 8.3.1), Beobachtung von Lern- und Entwicklungsprozessen (Kapitel 8.4.1), Kinder mit erhöhtem Entwicklungsrisiko (Kap. 6.2.4)
Zielgruppen: Pädagogische Fachkräfte in Kindertagesstätten, Fachberatung, Lehrkräfte an Fachakademien
Referent: Michael Schnabel
Teilnehmerzahl: 20 Personen
21. April 2010 – 10.00 bis 16.00 Uhr - ausgebucht -
IFP-Fachtagungsreihe 2010: Professionell Handeln mit Herz und Verstand – Anregungen und Handwerkszeug aus dem Trainingsprogramm FamilienTeam-Profi
Vor dem Hintergrund des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplans und anhand von Bausteinen aus dem bindungs- und systemtheoretisch fundierten Training für pädagogische Fachkräfte "FamilienTeam-Profi" (Graf, 2008) wird gemeinsam erarbeitet, was "Mut zur Erziehung" in konkreten Situationen im Kita-Alltag bedeutet und wie es pädagogischen Fachkräften gelingen kann, den ihnen anvertrauten Kindern in einer wertschätzenden Weise gleichzeitig Geborgenheit (als Voraussetzung für Lernprozesse jeder Art) und eine klare Orientierung zu geben. Die Fachtagungsreihe besteht aus drei Teilen, die systematisch aufeinander aufbauen, jedoch auch einzeln besucht werden können.
Termine (immer mittwochs):
• 21. April 2010 (Teil 1)
• 16. Juni 2010 (Teil 2)
• 6. Oktober 2010 (Teil 3)
Bezug zum Bildungsplan: Schlüsselprozesse für Bildungs- und Erziehungsqualität (Kap.8); Emotionalität, soziale Beziehungen und Konflikte (Kap. 7.2); Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit Eltern (Kapitel 8.3.1.)
Zielgruppen: Pädagogische Fachkräfte, Fachberatung, Lehrkräfte aus Aus-, Fort-, Weiterbildung
Referentinnen: Dr. Monika Wertfein (IFP) & Dr. Johanna Graf (LMU)
Teilnehmerzahl: 25 Personen (nur mit verbindlicher Anmeldung)
Teil 1: Das emotionale Band zwischen Erzieherin und Kind – Voraussetzung für Bildung und Erziehung
• Kindern Zuwendung und Anerkennung schenken
• Emotions-Coaching: Kinder im Umgang mit ihren unangenehmen Gefühlen begleiten
• Selbstfürsorge: Burnout-Prophylaxe und Basis für Beziehungen
10. Juni 2010 – 10.00 bis 16.00 Uhr -ausgebucht-
Resilienz. Wie können wir die Stärken der Kinder stärken?
• Vorbereitung der Kinder auf Veränderungen und Belastungen
• Stärkung von Widerstandsfähigkeit als Basiskompetenz
• Praktische Beispiele und Verfahren werden vermittelt
Bezug zum BEP: Kompetenter Umgang mit Veränderungen und Belastungen (Kap. 5.10)
Zielgruppen: Fachkräfte, Leitungen, Fachberatung und Ausbildung, Elternvertretungen
Referent: Wilfried Griebel
Teilnehmerzahl: 30 Personen
16. Juni 2010 – 10.00 bis 16.00 Uhr - ausgebucht -
IFP-Fachtagungsreihe 2010: Professionell Handeln mit Herz und Verstand – Anregungen und Handwerkszeug aus dem Trainingsprogramm FamilienTeam-Profi
Teil 2: In kritischen Situationen professionell handeln
• Kinder zur Kooperation gewinnen
• einfühlsam Grenzen setzen
• Peerkonflikte begleiten
7. Juli 2010 – 10.00 bis 16.00 Uhr -ausgebucht-
Das Konzept der Schematas. Frühkindliche Verhaltensmuster als Ausgangspunkt von Bildung und Erziehung in Kinderkrippe und Kindergarten.
Im Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan stehen die Entwicklungsaufgaben und Bildungsinteressen der Kinder im Zentrum. Damit jedoch der Anspruch einer kindgerechten Bildung und Erziehung eingelöst werden kann, sind Beobachtungen von Kindern und der Austausch mit den Eltern erforderlich. Im pädagogischen Konzept der Early Excellence Centres wurde eine sehr anschauliche Methode der Beobachtung und der Beratung mit Eltern entwickelt – das Konzept der Schematas. Die Fachtagung gibt einen Überblick zum pädagogischen Ansatz der Early Excellence Centres, zeigt, wie sich dieses Konzept verbreitet und auf welche wissenschaftlichen Forschungen es fußt. Weiterhin werden möglichst umfassend die bisher beschriebenen Schematas vorgestellt und Anregungen zur Erforschung weiterer Schematas gegeben.
Bezug zum BEP: Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit Eltern (Kap. 8.3.1), Beobachtung von Lern- und Entwicklungsprozessen (Kapitel 8.4.1), Kinder mit erhöhtem Entwicklungsrisiko (Kap. 6.2.4)
Zielgruppen: Pädagogische Fachkräfte in Kindertagesstätten, Fachberatung, Lehrkräfte an Fachakademien
Referent: Michael Schnabel
Teilnehmerzahl: 25 Personen
6. Oktober 2010 – 10.00 bis 16.00 Uhr - ausgebucht -
IFP-Fachtagungsreihe 2010: Professionell Handeln mit Herz und Verstand – Anregungen und Handwerkszeug aus dem Trainingsprogramm FamilienTeam-Profi
Teil 3: Ohne Eltern geht es nicht – Elterngespräche konstruktiv gestalten zum Wohle des Kindes
• Mit Tür- und Angelgesprächen Vertrauen schaffen
• Konflikt- und Problemgespräche mit Eltern: Verstehen und verstanden werden
20. Oktober 2010 – 10.00 bis 16.00 Uhr -ausgebucht-
Wie Portfolios Spuren des Lernens im Kindergarten und Krippe sichtbar machen können
Bildung, die sich an den Entwicklungsaufgaben und Bildungsinteressen der Kinder orientiert, kann auf Beobachtung und Dokumentation nicht verzichten. Wie werde ich jedoch der Vielfalt von Kompetenzen und den unterschiedlichsten Lernformen von Kleinkindern gerecht, fragen sich viele Fachkräfte. Auf welche Weise können die unterschiedlichen Prozesse und Erfahrungen des Lernens bei Kleinkindern anschaulich gemacht werden?
Portfolios bieten vorzügliche Möglichkeiten, Bildungsinteressen und Entwicklungsschritte der Kinder zu dokumentieren – wenn sie pädagogischen Anforderungen genügen.
Die Fachtagung zeigt, welche Arten von Portfolios erstellt werden können, welche Ziele und Anforderungen Portfolios erfüllen sollten. Weiterhin wird beraten, wie sich die Erstellung und Führung eines Portfolios vereinfachen und optimieren lässt.
Schwerpunkte des Seminars sind:
• Was ist ein Portfolio?
• Welche Ansprüche sollten eingelöst werden?
• Welche Formen und Möglichkeiten bieten sich an?
• Erleichtern Portfolios die Beobachtung und Dokumentation in Kindertageseinrichtungen?
• Portfolios in der Einrichtung etablieren!
Bezug zum BEP: Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit Eltern (Kap. 8.3.1), Beobachtung von Lern- und Entwicklungsprozessen, (Kap. 8.4.1), Kinder mit erhöhtem Entwicklungsrisiko (Kap. 6.2.4)
Zielgruppen: Pädagogische Fachkräfte in Kindertagesstätten, Fachberatung, Lehrkräfte an Fachakademien
Referent: Michael Schnabel
Teilnehmerzahl: 15 Personen
8. Dezember 2010 – 10.00 bis 16.00 Uhr -ausgebucht-
Kinder brauchen Rituale
Rituale geben dem Zeitbrei Struktur. Sie machen das Leben übersichtlich und zeichnen sich dadurch aus, dass sie dem Alltag ein feierliches Gepräge geben können. Sie haben daher wichtige Aufgaben bei der Erziehung von Kindern. Neuere Forschungsprojekte konnten die Bedeutung von Ritualen in der Bildung herausarbeiten. Folgende Aspekte aus diesen Forschungen werden angesprochen:
• Wann spricht man von einem Ritual?
• Welche Rituale lassen sich unterschieden?
• Wichtige Rituale in Kindertageseinrichtungen.
• Wie ist ein Ritual aufgebaut? • Praktische Frage der Ritualpädagogik.
Zielgruppen: Pädagogische Fachkräfte in Kindertagesstätten, Fachberatung, Lehrer/innen an Fachakademien
Referent: Michael Schnabel
Teilnehmerzahl: 40 Personen


